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Das " URBOARD "

1. Zur Entstehungsgeschichte

CENTRIX sollte in erster Linie ein Spiel sein. Es entstand Mitte der 90er Jahre aus der Idee eine Rechenmaschine (Computer) dazu zu benutzen einen einzelnen Spieler, beginnend mit dem denkbar einfachsten logischen Brettspiele Prinzip, schrittweise dahingehend zu fordern schnell Strategien zu erkennen und zu benutzen, um Spielaufgaben, die immer schwieriger zu werden scheinen, durch Spaß an der ganz individuellen Lösungsvorstellung spielend einfach alleine lösen zu können.

Es gab viele grundlegende Hintergedanken dabei. Einer davon war der, dem Spieler eine Unterhaltungsmöglichkeit zu bieten, die den natürlichen Spieltrieb befriedigen, den aber damit ebenso natürlichen Gedanken an Konkurrierende Spieler erst gar nicht beinhalten sollte. Ein anderer war der ein Spiel zu erfinden, das absolut logisch aufgebaut ist (und damit auch theoretisch absolut logisch spielbar wäre, praktisch aber nicht ohne Weiteres, weil dem Spieler die Information dazu fehlen soll), dem Spieler aber gerade deswegen die Möglichkeit der individuellen Herangehensweise zur Bewältigung einer Spielaufgabe erhalten bleibt, ja sogar die unbedachte Willkürlichkeit als Mittel zum Erfolg zulässt.

Des weiteren sollte der Spieler sich selbst damit überraschen können eine Spiellösung gefunden zu haben, wo es gar keine Lösung mehr zu geben schien.

Die gelungene Umsetzung der genannten Auszüge aus den Hintergedanken ist spielend nachvollziehbar.


2. Unterschiede und Vorzüge gegenüber anderen Spielen ähnlicher Art


Bei CENTRIX wird auf ein vorgegebenes Wertungssystem verzichtet, welches so oft die Beziehung zwischen dem Spiel und dem Spieler normalerweise weitgehend durch die Höhe eines Punktestandes oder das Maß einer Spielzeit erkennen lässt. Damit möchte vermieden werden, das der Spieler das Spiel in das Verhältnis zu einem Wettkampf mit sich selbst oder anderen setzt.

Das Spielschema ist, nach Einhaltung der wenigen sehr einfachen Regeln,

so leicht zu verstehen, das sowohl ein Kleinkind wie auch ein erwachsener Mensch schnell einen ganz eigenen Lustgewinn in vielerlei Hinsicht dadurch erlangen kann.

Das Spiel wurde zwar mit Hilfe eines Computers entwickelt, jedoch mit dem Vorsatz eine Abhängigkeit dazu auszuräumen, um weg von der virtuellen Welt der vorrangig optischen Wahrnehmung etwas materiell Greifbares von persönlichem Wert mit individueller Note zu kreieren.

Es ist möglich CENTRIX mit mehreren Spielern gleichzeitig zu spielen. Das Verhältnis zum Spiel bekommt dadurch eine ganz eigene interessante Atmosphäre, weil ihre Geduld und Aufmerksamkeit gegenüber ihren Mitspielern sie sicher auf amüsante Weise mehrfach bereichern wird.

Trotz des eigentlich eher ernsten Spielcharakters von CENTRIX birgt das Spiel eine natürliche Freundlichkeit zum Spieler, weil es unter anderem nicht darum gehen will, gegen irgendjemanden zu spielen. Das miteinander spielen ist das Wesen von CENTRIX. Der einzig mögliche Benachteiligte, den es eventuell dabei geben könnte, ist das Spiel selbst und nicht etwa der Spieler.


3. Originalbestandteile und Aufbau des Spieles


Original besteht CENTRIX aus 3 verschiedenen Komponenten: einem speziell gefertigtem Board mit darauf 7 mal 7 markierten Spielfeldern, 32Spielkugeln und dem so genannten Katalog.

Das Board ist Holz. Die Spielfelder darauf sind quadratisch und jeweils in der Mitte davon ist eine kleine Mulde für Spielkugeln eingelassen. Das zentrale Spielfeld ist besonderst optisch hervorgehoben. Die Spielkugeln bestehen ebenfalls aus Holz und sind beim Erwerb des von CENTRIX auf dem Bord um das zentrale Spielfeld auf den jeweiligen Feldern angeordnet. Der Katalog ist eine nach Menge der Spielkugeln geordnete Sammlung von 30Computergenerierten Aufgaben für CENTRIX, bildlich und numerisch dargestellt.


4. Spielbeginn und Spielziel für einen Spieler


Bedienen Sie sich des Kataloges, zu Aufgabe 1. Dort erkennen Sie ein Abbild des CENTRIX Boards mit 7 mal 7 Feldern. Zwei dieser Felder haben in der Mitte einen schwarzen Kreis. Dies bedeutet das es gewünscht ist, das sie zwei Spielkugeln genauso wie auf dem Bild zu erkennen ist auf das Board in die dafür vorgesehenen Mulden legen.

Kurz gesagt ist es das Ziel einer Aufgabe, was auch für CENTRIX global gilt, mit einer Kugel eine benachbarte Kugel zu überspringen und die übersprungene Kugel dann aus dem Spielfeld vom Board zu nehmen. Ist kein Sprung mehr möglich und sie haben nur noch eine Kugel auf dem Board, die nun im zentralen Spielfeld liegt, so haben sie die Aufgabe gelöst.

Fahren Sie nun fort mit Aufgabe 2 mit drei Spielkugeln und so weiter.

Es darf nur horizontal oder vertikal gesprungen werden. Die Mitte stellt nur optisch eine Ausnahme dar, hat aber keinerlei Einschränkung auf das Spielgeschehen, außer das es für die letzte Spielkugel auf dem Board vorgesehen ist.


GUT’ NACHT! Jetzt bin ich wirklich etwas müde. Bis morgen also. Adele Adlers


 

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Stand: 17.05.2007 world-of-centrix © by printact